Fernsehtipps zum Wochenende: Ich bin ein Astronaut, holt mich hier raus!
Olympia- und Karneval-TV, wohin man schaut. Umso wichtiger, für Schnee-, Ski- und Pappnasen-Muffel die wenigen Spielfilmperlen im Fernsehprogramm am Wochenende zu finden, mit einer überragenden Botschaft am Ende.
1 Drei Gänge und ein Todesfall (Samstag, One, 20:15 Uhr)
Das gut situierte Londoner Ehepaar Sarah (Shirley Henderson, „Harry Potter“) und Tom (Alan Tudyk) lädt seine engsten Freunde Richard (Rufus Sewell) und Beth (Olivia Williams) zur Dinnerparty ein. Diese ahnen nicht, dass es sich um ein Abschiedsessen handelt. Die Villa muss verkauft werden, um den Bankrott der Familie zu verhindern.
Voller Vorfreude auf Toms Kochkünste bringen sie ihre gemeinsame Freundin Jessica (Indira Varma) mit. Nach einem Streit nimmt sich die berühmte Autorin völlig unerwartet das Leben. Mit einer Leiche im Garten droht nun der Verkauf der Villa an einen deutschen Investor (Sylvester Groth) zu scheitern.
Wie lasse ich eine Leiche verschwinden? Britische schwarze Komödie über ein Abendessen unter Freunden, das aus den Fugen gerät, mit Wortwitz, Situationskomik und Tiefgang. Eine weitestgehend gelungene Hommage an Hitchcocks „Immer Ärger mit Harry“.
2 Milk (Samstag, ZDFneo, 20:15 Uhr)
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2035. Bei einer Raumfahrt-Mission zur Erforschung des Planeten Mars kommt ein gefährlicher Sandsturm auf. Als die Mission abgebrochen wird, verletzt sich der Astronaut Mark Watney (Matt Damon) schwer und wird im bewusstlosen Zustand von seinem Kameraden getrennt.
Während alle glauben, dass er tot sei, kämpft Mark im Weltall alleine um sein Überleben. Vier Jahre muss er überstehen, bis die nächste Mission gen Mars startet, die seine einzige Hoffnung ist …
Das gibt es auch nicht alle Tage: ein intelligenter Blockbuster, in einer Reihe zu nennen mit Christopher Nolans „Interstellar“, von Ridley Scott 2015 mit einem grandiosen Matt Damon angenehm unheroisch inszeniert.
4 Gosford Park (Sonntag, Arte, 20:15 Uhr)
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Es bleibt kultiviert und mutmachend in einer tragikomischen Krankengeschichte mit „Spider-Man“-Darsteller Andrew Garfield als schwer krankem Mann im Rollstuhl, dessen humorvoller Lebensmut alle ärztlichen Prognosen über den Haufen wirft.
England, in den 1950er Jahren: Als sich der junge Geschäftsmann Robin Cavendish (Andrew Garfield) und die schöne Diana (Claire Foy) begegnen, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Nach der Hochzeit bricht das Paar nach Afrika auf, wo er seinen Job mit der gemeinsamen Abenteuerlust verbindet.
Diana erwartet ein Kind, als sich Robin in Kenia mit dem Poliovirus infiziert. Er ist vom Hals abwärts gelähmt und hat nach Ansicht des Arztes nur noch wenige Monate zu leben.
Erst als Diana beschließt, ihn gegen alle ärztlichen Widerstände wieder in England nach Hause zu holen, schöpft er neue Kraft, dank eines neuartigen Atemgeräts.
Der Kinofilm aus 2018 von Andy Serkis mit einer überragenden Botschaft basiert auf der wahren Lebensgeschichte des Briten Robin Cavendish, der über 30 Jahre mit den Folgen einer Polio-Erkrankung lebte und durch seinen Einsatz als Fürsprecher von Behinderten zu einem Vorbild avancierte.