Autor Christoph Peters im Gespräch: „Ich wollte mich eigentlich mit 30 geordnet zu Tode gesoffen haben“

Herr Peters, das Berliner Galeristen-Ehepaar Johann und Lena König wollte Ihren Roman „Innerstädtischer Tod“ verbieten lassen, weil es sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sah. Nun scheint es, als sei die Klage gegen Ihren Roman und der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung abgewehrt, das Oberlandesgericht Hamburg hat gegen die Königs entschieden …
Ich habe die Nachricht, dass die zweite Instanz entschieden hat, über den Verlag bekommen, der das wiederum aus den Feuilletons hatte. Offenbar scheint nicht der, der beteiligt ist, zwangsläufig als Erster informiert zu werden. Es ist das erste Mal, dass ich mit Gerichten zu tun habe – abgesehen von einer Ehescheidung, die sehr, sehr schnell über die Bühne ging, und das ist 25 Jahre her.