Festival auf Selbstsuche: Legt die Berlinale zurück in den Sommer!
Lola rennt noch einmal durch Berlin. Durch ein hektisches Leben voller Baustellen. Es ist wohl kein Zufall, dass die Berlinale in diesem Jahr noch einmal viele Filme aus den Neunzigern zeigt. Denn das größte Publikums-Filmfest der Welt, nebenbei Deutschlands wichtigste Kulturveranstaltung, ist selbst eine Baustelle. Ihr fehlt – wie der Stadt, in der sich jetzt wieder alles um Kinos dreht – ein kraftvolles Zentrum.
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Am Potsdamer Platz, wo die Berlinale den roten Teppich ausrollt, gibt es inzwischen mehr Spielhallen als Kinos. Zwar wurde das Areal mit ein paar Veranstaltungscontainern aufgehübscht, aber nach großer weiter Welt fühlt sich das nicht an. Im westlichen Stadtzentrum erstrahlt weiterhin der chic erneuerte „Zoo-Palast“, doch drumherum sind alle Kinosäle in Kaufhäuser verwandelt worden. In der City Ost gibt es den „Cubix“-Würfel und bald wieder das mondäne DDR-Premierenkino „International“, ansonsten herrscht das Flair einer zugigen Dauerbaustelle.