„Spooky Paradise“ an der Volksbühne: Die Weltwahrnehmnung schräger Individualisten

Es ist ein Brachland von wirklich malerischer Tristesse, in das die Bühnenakteure zu Beginn von Philippe Quesnes Inszenierung „Spooky Paradise“ in der Berliner Volksbühne einmarschieren: eine riesige, leicht angegraute Sandfläche, wie sie zurückbleibt, wenn das Zirkuszelt abgebaut und die Kunst aus der Stadt verschwunden ist – und mit ihr all die bonbonfarbenen Illusionen, Clownsnasen und Taschenspieler-Zaubertricks, denen man sich bekanntlich umso lieber hingibt, je trüber sich die Zeiten abseits der Manege gestalten.