Gerti Tetzners Roman „Gegen Wind“: Die Doña Quijote von Mittenbeck

Kürzlich stänkerte es mal wieder aus den Seiten der „Zeit“. In seiner Kolumne „Geteilte Hölle“ beschrieb Maxim Biller, wie er mit Gunnar Cynybulk Steak Frites im Ganymed am Schiffbauerdamm aß und nebenbei die Literatur der DDR beerdigte. Beide sind sich einig: Die DDR-Literatur hat nie einen poetischen, nie einen wirkungsvollen Roman hervorgebracht, der es auch nur ansatzweise mit ihren Westpendants aufnehmen konnte.