Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger über die WM: „Gianni Infantino ist frei von jeglicher Scham“

Herr Hitzlsperger, wenn Sie heute auf Ihre eigene Zeit als Nationalspieler zurückblicken: Was ist der größte Unterschied zwischen dem Fußball damals und dem, der uns bei dieser WM erwartet?
Zuerst einmal sind das einfach tolle Erinnerungen. Ich habe insgesamt ungefähr fünf Jahre lang für die Nationalmannschaft gespielt, und das war immer etwas Besonderes. Die Heim-WM 2006 war definitiv das Highlight. Diese Stimmung war nicht planbar, und plötzlich hatte man das Gefühl: Wir haben gerade die Zeit unseres Lebens. Das war eine glückliche Zeit – für uns Spieler, aber auch für das ganze Land. Heute fühlt sich vieles beschwerlicher an.