Ungarische Regisseurin über Träume und Botanik : „Pflanzen haben nur eine andere Sprache und Wahrnehmung als wir“

Schwerelos sind diese Bilder, hypnotisch, wie ein Blatt, das zu Boden schwebt. Ildikó Enyedi dreht Filme, die einen befremden und auf zarte Weise beglücken. „Filme, das sind Bilder und Klänge“, sagt die ungarische Regisseurin mit ihrer leisen, freundlichen Stimme beim Interview in Berlin. Der Plot sei nur „die Eingangspforte, die den Kinozuschauern hoffentlich den Zugang zu sinnlichen Erfahrungen ermöglicht“.