Bahn: Branche diskutiert über mehr Sicherheit für Zugbegleiter

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz diskutieren am Freitag (ab 10.00 Uhr) Bund, Länder, Gewerkschaften und Branchenvertreter über den besseren Schutz von Mitarbeitenden im Bahnverkehr. Eingeladen zu dem Treffen in Berlin hatte Bahnchefin Evelyn Palla, die dort auch Vorschläge für konkrete Sicherheitsmaßnahmen machen will.
Die Bahngewerkschaften EVG und GDL fordern vor allem, dass insbesondere im Regionalverkehr flächendeckend stets zwei Zugbegleiter oder -begleiterinnen unterwegs sein sollen. Die EVG dringt zudem auf den freiwilligen Einsatz von sogenannten Bodycams mit Tonaufnahme, so dass auch verbale Übergriffe dokumentiert und rechtlich verfolgt werden können.
Den Angaben der Bahn zufolge kam es im vergangenen Jahr zu insgesamt rund 3.000 körperlichen Übergriffen auf Beschäftigte des eigenen Konzerns. Das war zwar ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Doch das Sicherheitsgefühl innerhalb der Belegschaft habe sich deutlich verschlechtert, betont die EVG und verweist auf eine eigene Umfrage der EVG unter rund 4.000 Mitarbeitenden aus dem vergangenen Jahr.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de