Spielfilmtipps zum Wochenende: Sind diese beiden schuld, dass Mama sich Sorgen macht?

Passend zum Kinostart des Boxerfilms „That’s Why The Lady Is A Champ“ bringt ZDFneo am Samstag „Million Dollar Baby“ auf den Bildschirm. Wer sich wohl besser durch den Box-Ring schlägt: Sydney Sweeney oder Hilary Swank in der am Ende ziemlich dramatischen Arbeit von Clint Eastwood?
Auch die anderen Filmtipps sind dieses Mal eher in Moll gehalten, vor allem der deutsche Thriller „Schock“ am Sonntag abend.
1 Million Dollar Baby (Samstag, ZDFneo, 20:15 Uhr)
Es hat in der Kinogeschichte nicht viel spannendere Beziehungen gegeben als die zwischen der spät mit dem Boxen beginnenden Maggie Fitzgerald (Hilary Swank), die ihrer White-Trash-Vergangenheit entfliehen will, und ihrem mürrischen, desillusionierten Trainer Frankie Dunn (Clint Eastwood).
Wenn ich Sie nehme, dann zweifeln Sie nie an mir, und ich versuche, zu vergessen, dass Sie ein Mädchen sind.
Trainer Frankie Dunn (Clint Eastwood) zur Boxerin Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) in „Million Dollar Baby“
Wenn Altmeister Eastwood dann auch noch selbst Regie führt, springen dabei vier Oscars raus.
Ring frei also für 120 Minuten bewegendes und brillant inszeniertes Boxerdrama um eine junge Frau, die sich durch nichts von ihrem Traum abbringen lässt. Vielleicht die beste Vater-Tochter-Beziehung, die ja nicht mal eine war, die je auf die Leinwand gebracht wurde.
2 L’immensità – Meine fantastische Mutter (Samstag, 3sat, 23:30 Uhr)
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.
Noch mal Rom, jetzt 1939: Anlässlich seiner Ernennung zum Kardinal erinnert sich der Amerikaner Stephen Fermoyle an die Etappen seines Lebens.
In Boston geboren, beginnt er 1917 als Assistent eines Gemeindepfarrers – und gerät auf dem Karriereweg zum Kardinal in Situationen, in denen kirchliche Lehre und persönliches Mitgefühl nicht vereinbar scheinen.
Zwischen einer unerwarteten Liebe, die seine Loyalität zur Kirche auf die Probe stellt, und dem Schatten des Nationalsozialismus muss er seinen eigenen Weg innerhalb einer Institution finden, deren Regeln nicht immer mit seinem Gewissen vereinbar sind.
Das bildgewaltige, leicht rührselige Epos von Otto Preminger („Anatomie eines Mordes“) mit Tom Tryon, Romy Schneider und John Huston wurde 1964 für sechs Oscars nominiert.
4 The King’s Man: The Beginning (Sonntag, RTL, 20:15 Uhr)
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.
Bruno arbeitet als Arzt ohne Lizenz im Untergrund, indem er ohne Zulassung medizinische Dienste für Geld erbringt. Er wird von einer Anwältin engagiert, um einem Mafia-Boss das Leben zu retten, und gerät dabei zwischen die Fronten zweier gegnerischer Gangstergruppen.
Als das Leben seiner Schwester Laura und seines Schwagers Giuli gefährdet wird, schwört Bruno Rache.
Ruhiger und erstaunlich stilbewusst inszenierter dunkler Thriller mit Denis Moschitto, Anke Engelke und Fahri Yardim unter der Regie von Denis Moschitto und Daniel Rakete Siegel. Ein Beweis, dass auch Deutsche Film noir können. Definitiv kein Feel-Good-Movie.