„Saint François d’Assise“ bei den Salzburger Festspielen: Die beste Produktion dieses Sommers

Alle 96 in den Fels gehauenen Arkaden der Salzburger Felsenreitschule sind an diesem Abend „zugemauert“. Was nicht heißt, dass niemand hindurchgehen kann. Engel, zum Beispiel, können durch Wände gehen. Auch Tod, Teufel oder andere finstere Gesellen. Und natürlich die Botschaften des Herrn, der unsichtbar bleibt, aber in mehr als hundert Zungen aus dem Off singt, direkt in die Magengrube hinein.