Nichts sehen, nichts hören, nichts wissen: Ausstellung zum Holocaust in der Berliner Topographie des Terrors

„Ist denn nirgends nirgends Hilfe“, schrieb Anna Haag am 26. November 1941 voller Verzweiflung in ihr Tagebuch: „Wenn es auch nur ein Quäntchen Wert hätte, ich würde auf dem Marktplatz stehen + die deutsche Schande laut hinausschreien. Aber bevor ich auch nur einen Satz beendet hätte, wäre ich gepackt + hinter Schloss + Riegel gebracht oder gar umgelegt. Was für eine Bestialität!“