Unfall: Prozess zu tödlichem Busunfall auf der A9 bei Leipzig

Rund zwei Jahre einem schweren Busunfall mit vier Toten auf der Autobahn 9 bei Leipzig beginnt am Freitag (9.00 Uhr) ein Strafprozess gegen den Busfahrer. Der Mann ist vor dem Amtsgericht Eilenburg angeklagt wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in 46 Fällen. Wegen eines größeren Saals findet die Verhandlung ab 9.00 Uhr im Landgericht Leipzig statt.
Der Fernbus sollte am 27. März 2024 von Berlin nach Zürich fahren. Laut Anklage hatte der damals 62 Jahre alte Fahrer bei fast 100 km/h die Kontrolle über den Bus verloren. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann die “im Verkehr erforderliche Sorgfalt” vermissen ließ und dadurch den Unfall verursacht hat. Unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten habe der Fahrer nicht gestanden. Auch technische Mängel hatte der Bus laut Gutachten nicht.
Das Gericht hat zwei Zeugen und einen Sachverständigen geladen. Mit einem Urteil wird noch im Laufe des Freitages gerechnet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de