Regina Schilling im Gespräch: „Ich wollte ihr Werk zum Leuchten bringen“

Frau Schilling, Ihr Timing scheint perfekt: ein Ingeborg-Bachmann-Film zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin, und dann mit der aktuell weltweit erfolgreichsten und angesehensten deutschen Schauspielerin, Sandra Hüller. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Hüller?
Sandra Hüller kenne ich von meiner Zeit als Programmmacherin der lit.cologne, sie war dort häufig zu Gast. Ich habe ihr immer gesagt, wie sehr sie mich an Ingeborg Bachmann erinnert und dass sie Bachmann doch einmal spielen müsste. Sandra sagte dann, sie würde gern, doch ihr schriebe keiner ein Drehbuch. Sie sagte: Mach du doch das mal.