Wo bleibt die „Harmonie“ bei der Olympia-Eröffnung?: Nicht nur Mariah Carey passt nicht ins Programm

„Armonia“ war das Motto der Eröffnungsfeier – Harmonie. Und tatsächlich: Fünf riesige Olympische Ringe schwebten im Mailänder San Siro empor und verbanden sich zu einer Einheit. Ein Feuerwerk entzündete sich. Schöne Bilder wurden von der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Italien in die Welt gesendet.

Die Zeremonie von Kreativdirektor Marco Balich war angenehm unprätentiös – ein sehr komprimierter Rückgriff auf die große Kultur und Geschichte Italiens und ihre prägenden Persönlichkeiten. Im Schnelldurchlauf wurden unter anderem Rossini, Verdi, Puccini oder Pinocchio vorgestellt. Auch die Römer marschierten kurz durchs Bild.

Das alles war hübsch und flott inszeniert. Nur eines wollte so gar nicht ins Programm passen: dass beim ersten Gesangsact eines bis dahin durchweg italienischen Abends eine US-Amerikanerin auf der Bühne stand – Mariah Carey.