Rapper Marteria im Interview: „Ich hab’ irgendwann gemerkt, dass Berlin nicht mehr gesund für mich ist“

Herr Laciny, im Eröffnungssong Ihres neuen Albums „Zum Glück in die Zukunft III“ singen Sie davon, neun Leben zu haben – aber nur noch eins übrig. Wie oft haben Sie dem Tod tatsächlich schon ins Auge geblickt?
Ich bin ein Abenteurer. Ich fahre in den Amazonas, renne durch den Dschungel, bin immer auf Reisen. In dem Song geht es gar nicht darum, dass ich Angst vor dem Tod habe, sondern darum, dass ich versuche, das Leben so doll zu leben, wie es geht. Risiken eingehen, mutig sein. Und dass ich trotz all der schwierigen Sachen, die auch passiert sind, das schönste Leben habe, das man haben kann.