Juli Zeh und ihr neuer Roman „Pony Show“: Es muss nicht immer Kaviar sein

Wie es sich gehört, läuft am Ende dieses sehr langen Justizthrillers von Juli Zeh der Ich-Erzähler und Verteidiger der Angeklagten in seinem Schlussplädoyer zu großer Form auf: „Vielleicht ist diese Liebe ein Wahn“, sagt er. „Ganz sicher ist sie Literatur. Sie ist Fiktion und damit wirklicher als die Wirklichkeit.“