Forensiker mit Obsession: „Ein Teelöffel Sand reicht mir aus“

140 Millionen Sandkörner hat Matthias Burba in seine Berliner Ausstellung mitgebracht – die passen in ein paar kleine Gefäße und erzählen doch von Weltereignissen, die zum Teil unvorstellbar weit zurückliegen. Burba, Jahrgang 1954, trägt ein helles Leinenhemd, hat eine weiße Kurzhaarfrisur und ein sonnengebräuntes Gesicht, man ahnt: Der Mann ist viel an der frischen Luft. Der Hamburger hat 800 Sandproben von Orten auf der ganzen Welt gesammelt und fotografiert.