„Das Disneyland der sexpositiven Clubs“: Ein neuer Kinofilm zeigt das Berliner KitKat intim

Herr Fussenegger, Frau Heuer, Ihr neuer Dokumentarfilm „KitKatClub – Kinks of Berlin“ begleitet Menschen aus der Berliner Sex- und Clubszene. Wann dachten Sie zum ersten Mal: Darüber müssen wir einen Film machen?
Philipp Fussenegger: Eigentlich ziemlich früh. Ich komme aus einer patriarchalisch, christlich-sozial geprägten Gesellschaft in Österreich. Als ich nach Berlin kam und zum ersten Mal im KitKat war, war ich hin und weg: Polyamorie, freie Sexualität, Hedonismus, andere Beziehungskonzepte. Ich bin jetzt seit mehr als zehn Jahren Regular im KitKat. Es war logisch, dass daraus irgendwann ein Film wird.