Muttis Kinder in der Bar jeder Vernunft: Wenn Herbert Grönemeyer andächtig lauscht

So hat Herbert Grönemeyer seine Ballade „Immerfort“, die zu Liebe und Zusammenhalt auffordert, wohl noch nie gehört. Als dreistimmigen Satz im alpenländischen Jodlergewand, lautmalerisch akzentuiert mit Glöckchengebimmel und muhenden Kühen. Eine melancholische Weise, die die Dunkelheit des Raumes von der gegenüberliegenden Talseite aus erfüllt. „Steht zusammen bis der Sturm sich legt / Seid einander ein sanftester Hort / Seid ein seliger Akkord immerfort, immerfort.“