Max Liebermann im Museum Barberini: Neue Ausstellung in Potsdam widmet sich dem deutschen Impressionismus

Ein Satz von Max Liebermann aus dem Jahr 1903 bringt in Berliner Schnoddrigkeit den Status quo des damaligen Kunstschaffens in Deutschland auf den Punkt: „Wir humpeln so ‘ne Generation hinterdrein“. Schreibt er an den Kunstkritiker Emil Heilbut. Die Vergleichsgröße heißt natürlich Frankreich. Der französische Impressionismus ist damals, so der deutsche Impressionist, „in seinem Geburtslande fast totgesagt“.