Fernsehtipps zum Wochenende: Leichen pflastern DiCaprios Weg

Die jüngste Berlinale ist Geschichte, Hollywoodstars gibt es an diesem Wochenende wieder im Fernsehen. Wobei ein kleiner, aber feiner deutsch-österreichischer Film am späten Samstagabend auf 3sat unser Favorit ist: die Coming-of-Age-Geschichte „Die Mitte der Welt“ mit Louis Hofmann.

1 Django Unchained (Samstag, Pro7, 20:15 Uhr)

Quentin Tarantinos oscarprämierte Hommage an den Spaghetti-Western mit Jamie Foxx, einem grandiosen Christoph Waltz und nicht minder grandiosen Leonardo DiCaprio.

Broomhilda, die Ehefrau des Sklaven Django, wurde von den Brittle-Brüdern verschleppt. Eines Tages wird Django vom Kopfgeldjäger Dr. Schultz unter seine Fittiche genommen.

Er verspricht ihm Freiheit, wenn er ihm behilflich ist, die Bande zu finden – tot oder lebendig. Django willigt ein, nicht ahnend, dass vor ihnen ein langer Weg voller Blei und Blut liegt.

Auch etwas für Filmfreaks und Besserwisser. Der 165-minütige Streifen aus 2013 hat viele, viele Referenzen auf Bücher, Kunstwerke und Filme, von Corbuccis Schneewestern „Leichen pflastern seinen Weg“ über Richard Ansdells Gemälde „The Hunted Slaves“ bis zum Roman „Onkel Toms Hütte“.

2 Ben is Back (Samstag, One, 21:45 Uhr)

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Als der 17-jährige Phil aus einem Sommer-Sprachcamp zurückkehrt, scheint zwischen seiner Mutter und seiner Zwillingsschwester etwas vorgefallen zu sein, über das beide nicht sprechen.

Schicht für Schicht beginnt er, die Vergangenheit zu entdecken. Gleichzeitig stürzt er sich mit weitaus mehr Kraft und Mut in eine Affäre mit dem geheimnisvollen Neuen in der Schule, Nicholas …

Humorvolle Coming-of-Age-Geschichte von Jakob M. Erwa mit Louis Hofmann und Jannik Schümann als Verfilmung eines erfolgreichen Jugendbuchs aus 2016.

Eine schwule Jugendliebe, die auch eine universelle Liebesgeschichte sein könnte, luftig-leicht erzählt und zugleich eine Parabel über das Leben.

4 Der mit dem Wolf tanzt (Sonntag, Arte, 20:15 Uhr)

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Apokalypse zum Ausklang des Wochenendes. Nach einem Erdbeben wird Paris von einem giftigen Nebel heimgesucht, der die Bevölkerung zur Flucht in die Höhe zwingt.

Auch Anna, Mathieu und ihre Tochter Sarah kämpfen ums Überleben. Durch eine seltene Immunkrankheit ist Sarah an eine immobile Sauerstoffkammer gebunden.

Zur Sicherung ihrer lebensnotwendigen Isolation sind Mathieu und Anna zu allem bereit, während Paris im Nebel und im Chaos versinkt.

Das Katastrophendrama des kanadischen Regisseurs Daniel Roby von 2018 konzentriert sich in erster Linie auf die menschlichen Aspekte eines Unglücksszenarios. Dadurch grenzt sich die Produktion ein Stück weit von den amerikanischen Genre-Blockbustern ab, die ihren Fokus oft auf spektakuläre Endzeitbilder legen.

Zweierlei ist bemerkenswert: Der Film liefert keine Erklärung für die Auswirkungen des Erdbebens. Außerdem wurden für den omnipräsenten Nebel verschiedene Farbtöne getestet, um einen möglichst bedrohlichen Effekt herzustellen.