Tennis in Hamburg: Letzter Deutscher raus – Altmaier scheitert am Rothenbaum

Daniel Altmaier ist als letzter deutscher Tennis-Profi beim ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum ausgeschieden. Der 27-Jährige verlor sein Viertelfinale gegen den Amerikaner Tommy Paul mit 2:6, 5:7. Zuvor waren bereits die fünf übrigen Deutschen im Hauptfeld gescheitert.
Altmaier, der durch einen Sieg über den Weltranglisten-Sechsten Ben Shelton (USA) die Runde der besten acht Spieler erreicht hatte, erwischte einen Fehlstart in die Partie. Gleich in seinem ersten Aufschlagspiel musste er ein Break hinnehmen. Danach glich der gebürtige Kempener zwar zum 2:2 aus, konnte den Satzverlust aber nicht verhindern.
Im zweiten Durchgang verwandelte Paul bereits nach etwas mehr als eineinhalb Stunden Spielzeit den ersten Matchball. Zuvor hatte Altmaier aus Frust seinen Schläger auf den Boden geworfen und danach ins Publikum getreten. Ein Mann fing das Spielgerät und warf es wieder zurück. Altmaier kassierte eine Verwarnung.
Bei den French Open gegen Auger-Aliassime
Bei den am Sonntag beginnenden French Open trifft Altmaier in der ersten Runde auf den an Nummer vier gesetzten Felix Auger-Aliassime. Der Kanadier war ebenfalls in der Hansestadt am Start, unterlag in der zweiten Runde aber dem Amerikaner Aleksandar Kovacevic.
Unterdessen geht die Reise des peruanischen Qualifikanten Ignacio Buse weiter. Der 22-Jährige gewann sein Viertelfinale gegen Ugo Humbert aus Frankreich in drei Sätzen 6:3, 5:7, 6:3.
© dpa-infocom, dpa:260521-930-112514/3
Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.