Retrospektive von Annemirl Bauer: Potsdams Minsk entdeckt ein vergessenes Kapitel DDR-Kunst neu

Als das Kunsthaus Minsk vor vier Jahren eröffnet wurde, hieß es: Vorhang auf für Wolfgang Mattheuer. Dass mit Mattheuer, SED-Mitglied, Künstler mit prominentem Platz im Palast der Republik, „Kunst aus der DDR“ nicht auserzählt sein würde, war von Anfang an klar. Es sei relevant, sich zu fragen, „warum männliche künstlerische Positionen viel sichtbarer waren als weibliche“, so sagte es Anna Schneider, als sie 2025 die Leitung des Hauses übernahm.