Proustbetrieb: Wer nicht schlafen kann, muss Madame de Sévigné lesen

Während sich in „Combray“, dem ersten Band der „Recherche“, der Erzähler mit den Büchern von George Sand beschäftigt, vielmehr diese ihm von seiner Mutter vorgelesen werden, lernt er im zweiten Band die Briefe von Madame de Sévigné kennen. Was erst mal nicht so leicht ist. Denn er ist betrunken, als ihm seine Großmutter auf der Zugfahrt nach Balbec einen de-Sevigné-Band in die Hand drückt: „Wenn du nicht schlafen kannst, lies.“