Premiere von Yasmina Rezas „Glücklich die Glücklichen“: Sexfantasie für Fortgeschrittene

Zur Art Week fällt einem natürlich erst einmal Yasmina Rezas „Kunst“ ein, der Komödienkracher mit jener weißen Leinwand, die drei Freunde zur Weißglut treibt. Die Französin ist immer gut, wenn es sich um Paare und Partituren des Ehelebens und der Liebesgeschichten dreht. Publikumserfolg garantiert. Auf der Bühne, in Stücken wie „Drei Mal Leben“ und „Der Gott des Gemetzels“, wirken ihre Figuren, mögen sie noch so ausgebrannt und vogelwild sein, schier unverwüstlich.