Dana Vowinckel und ihr Roman „Anton und Alma“: Wie man in Zeiten des Terrors lieben kann

Der Titel dieses Romans von Dana Vowinckel verspricht zunächst eine gewisse Leichtigkeit und Ungezwungenheit, auch Klarheit: „Anton und Alma“. Das klingt nach „Jules und Jim“, wie Henri-Pierre Rochés von François Truffaut kongenial verfilmter, so beschwingter Roman aus den frühen fünfziger Jahren heißt. Der Ton jedenfalls ist gesetzt, zumindest im ersten Drittel von „Anton und Alma“.