Pet Shop Boys spielen in der Berliner Waldbühne: Vorverkauf für Greatest-Hits-Tour startet am Mittwoch

Einen passenderen Ort als die Waldbühne im Berliner Stadtteil Westend hätten sich die Pet Shop Boys nicht aussuchen können. Schließlich heißt es doch im größten ihrer Hits: „In a West End town, a dead end world / The East End boys and West End girls“.

Am 11. Juli wird das britische Synthpop-Duo um Neil Tennant und Chris Lowe im Rahmen ihrer „Dreamworld – The Greatest Hits Live“-Tour erneut in Berlin auftreten. In der „Waldebuhne“, wie es die Social-Media-Abteilung auf Instagram verkündete.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Mittwoch, dem 4. Februar, um 10 Uhr. Was die Eintrittskarten kosten sollen, ist der Website des Ticket-Anbieters bisher nicht zu entnehmen.

Bereits im Juli 2024 waren die Pet Shop Boys mit der „Dreamworld“-Tour in Berlin zu sehen, damals allerdings in der im Ostteil der Stadt gelegenen Uber-Arena.

Die Londoner Band, laut „Guinnessbuch der Rekorde“ die erfolgreichste des Vereinigten Königreichs, pflegt eine besondere Verbindung zu Berlin. Vergangenes Jahr unterstützte sie eine Initiative, die sich für den Erhalt des Emmauswaldes in Neukölln einsetzt. Für eine Musik-Compilation, die gegen den Wohnungsbau auf dem Waldgelände protestiert, stifteten die Pet Shop Boys einen unveröffentlichten Song. Der Initiator der Aktion sagte damals über die Band: „Sie kennen Berlin gut. Sie hätten da noch ein unveröffentlichtes Stück, das passen würde.“

Im Jahr 2020 sagte Sänger Neil Tennant der Deutschen Presse-Agentur: „Vor zehn Jahren haben wir ein Apartment in Berlin gekauft. Und wir haben da Songs geschrieben. Wir mögen Berlin also sehr, das ist ein sehr produktiver Ort für uns.“ Das damals in den hiesigen Hansa-Studios aufgenommene Album „Hotspot“ sei „wie ein Liebesbrief an die Stadt“.

Mit „Hotspot“, das 2020 erschienen ist, setzten sie unter anderem der U-Bahnlinie 1 ein Denkmal: Das erste Stück des Albums, „Will-o-the Wisp“ (deutsch: Irrlicht), beginnt mit einer Fahrt des Partyzugs U1 „from Uhland to Warschauer Straße“. Der Rausschmeißer heißt „Wedding in Berlin“. „Hotspot“ sei ein Trip durch die Deutsche Hauptstadt, schrieb der Tagesspiegel damals.