Fußball-WM: Kongo-Coach: Afrikanischer Weltmeister „nur Frage der Zeit“

Der erste afrikanische Fußball-Weltmeister ist laut Kongos Trainer Sébastien Desabre keine reine Fantasie mehr. „Für mich ist es nur eine Frage der Zeit“, sagte der Franzose. Er arbeite seit 15 Jahren auf dem Kontinent. „Die Strukturen werden besser, die Trainer werden besser, die Spieler werden besser.“

Erster Anwärter auf den Titel dürfte Marokko sein. Der Afrikameister trifft im Sechszehntelfinale auf die Niederlande. Trainer Mohamed Ouahbi sagte bereits, dass seine Mannschaft bereit für den Titel sei. „Marokko ist in einer ganz neuen Dimension. Die Spieler und die Fans glauben daran, die Gegner blicken anders auf uns“, sagte Ouahbi. „Wir haben alle Zutaten, um die beste Nation zu sein.“

Mehr Mannschaften aus Afrika?

Neben Marokko und der Elfenbeinküste haben sich bisher auch Südafrika, Ghana und Ägypten für die K.o.-Phase qualifiziert. Die DR Kongo kann in der Nacht zum Sonntag (01.30 Uhr/MagentaTV) mit einem Sieg gegen Usbekistan ebenfalls eine Runde weiterkommen. „Das ist unser Finale“, sagte Desabre.

Künftig hofft Desabre zudem auf mehr Teilnehmer aus Afrika. „Ich glaube, es sollten mehr Teams sein. Aber das gilt für andere Kontinente auch“, sagte der 49-Jährige. An dieser WM nehmen zehn afrikanische Teams teil. Neun feste Teilnehmer haben es über die Afrika-Qualifikation geschafft. Die DR Kongo setzte sich in den interkontinentalen Playoffs gegen Jamaika durch.

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