Durchsuchungen: 37-Jähriger soll Millionen mit Fake-Shops gemacht haben

Mit mindestens vier falschen Online-Shops soll ein Mann aus Rösrath bei Köln Millionen eingenommen und in Kryptowährungen angelegt haben. Das Wohnhaus des 37-Jährigen sowie ein Friseurbetrieb in Köln seien am Morgen durchsucht worden, teilte die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Warenbetrugs, Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Eine Festnahme gab es nicht.

Zwischen 2021 und 2025 soll der mutmaßliche Betrüger mindestens vier sogenannte Fake-Shops im Internet betrieben und dort Waren verkauft haben, die er nie verschickt habe. Zudem soll er online Stellenanzeigen für Nebenjobs als App-Tester geschaltet haben. 380 Menschen aus ganz Deutschland hätten sich auf diese Anzeigen gemeldet und für einen vermeintlichen Software-Test Bankkonten eröffnet, über die der 37-Jährige dann die Kontrolle übernommen habe. Die Millionengewinne seiner falschen Shops soll er auf diese Konten überwiesen und von dort in Kryptowährungen transferiert haben.

Krypto- und Finanzermittler sowie Steuerfahnder stellten bei den Durchsuchungen Beweismittel, Geld und Wertsachen sicher, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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kns/roj/news.de