Alte Meister, junges Blut: Hans Aichinger und Matthias Kanter stellen gemeinsam im Kunstraum Potsdam aus

Richtig schönes Schwarz, sagt Matthias Kanter, ist ja nie nur schwarz. Es birgt auch dunkles Blau, Rot, Braun. Wie bei Velázquez, dem spanischen Barockmaler. Kanters eigentliche Helden aber kommen aus Italien. Sie heißen Bellini, Tizian, Tintoretto. Mitte der neunziger Jahre lebte er ein Jahr lang in Venedig, das hat Spuren hinterlassen. Sie wirken bis heute. Und so langsam, sagt Matthias Kanter, kann er auch Hans Aichinger von ihnen überzeugen, seinen Malerfreund.