Berlins geheimnisvolle Kulturfestung: „Die Zitadelle sah übel aus – alles so still und düster“

Hunderttausende Besucher strömen jedes Jahr in die Berliner Zitadelle. Eine imposante Kulturfestung: mit Museen, Ateliers, Konzerten und ganz viel Natur. Doch das war nicht immer so. Der ehemalige Spandauer Kulturstadtrat Gerhard Hanke spricht hier im Tagesspiegel-Interview über 1000 Giftfässer, ein vertrauliches Gespräch mit Klaus Wowereit, über die erste Rockband – und darüber, was in der Zitadelle dringend gebaut werden muss. Er verrät einen unterschätzten Familientipp und findet überraschend deutliche Worte für die Politik in Spandau. Gibt er sein CDU-Parteibuch zurück? Und was vermisst er an den politischen Akteuren im Rathaus?

Der 70-Jährige war von 1992 bis 2021 Bezirksstadtrat – so lange wie kein anderer in Berlin. Gerhard Hanke wurde am Wochenende in der Zitadelle für seine Arbeit geehrt.

Der Kopf soll ab Frühjahr 2016 als Teil der Ausstellung «Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler» präsentiert werden.