Spielfilmtipps zum Wochenende: Wie rettet man die Hälfte der Menschheit?
Diese Superheldinnen und -helden sind aus ganz unterschiedlichem Holz geschnitzt, aber aus hartem. Das Mädchen Matilda setzt sich auch ohne zuverlässige Eltern durch und ein aufrechter Junganwalt nimmt es mit der Mafia und dem FBI zugleich auf.
Todesmutige Marvel-Superhelden möchten die halbe ausgelöschte Menschheit zurückholen und die Crew eines Raumschiffs diskutiert, ob sie die gesamte Menschheit vor der Apokalypse retten könnte.
1 Matilda (Samstag, SAT.1, 20:15 Uhr)

© imago images/Ronald Grant/Mary Evans Picture Library
Matilda (Mara Wilson) hat es nicht leicht mit ihren fiesen Eltern. Kein Wunder, dass sie lieber ihre Nase in Bücher steckt und davon träumt, aufs College zu gehen. Doch auch die Schule ist kein Honigschlecken. Hier herrscht Direktorin Agatha Knüppelkuh, eine ehemalige Kugelstoßerin, die die Kinder unterdrückt. Doch dann entdeckt Matilda ihr telekinetisches Talent…
Die Verfilmung von Roald Dahls schön schrägem Kinderbuch, in der Danny DeVito nicht nur den Bad Dad Harry Wurmwald mimte, sondern wie im Filmhit „Der Rosenkrieg“ auch Regie führte, wurde zumindest von der Filmkritik geliebt und gilt heute als Geheimtipp.
2 Avengers: Endgame (Samstag, Pro7, 20:15 Uhr)
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Im Jahr 2056 blicken ein paar Astronauten, die im All daran forschen, saubere Luft aus Algen zu erzeugen, auf die Erde, bis braune Wolken aufziehen und sich alles verfinstert. Rubikon will nicht einfach ein klaustrophobischer Science-Fiction-Horrorfilm wie „Alien“ sein.
Die Astronauten sind Gefangene der Klimakrise, Profitgier und Krieg. Wie lange lässt es sich im Weltraum überleben? Oder könnten sie die Welt vor der Apokalypse retten? Eine Gewissenfrage, die für Spannungen sorgt. Ein exzellent fotografiertes Kammerspiel und überraschenderweise „Made in Austria“.
4 Die Firma (Sonntag, Arte, 20:15 Uhr)
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Ja, okay, diese Fortsetzung erreicht nicht mehr das Niveau von „Kingsman: The Secret Service“, mit dem Matthew Vaughn 2014 eine Art 007 in lässig ablieferte. Aber auch mit dem zweiten Teil kann man die Woche noch ordentlich ausklingen lassen.
Wir sind wieder zu Gast in der feinen Maßschneiderei Kingsman in London, Tarnfirma eines supergeheimen Geheimdienstes. Deren Mitglieder erhalten eine Ausbildung zum Gentleman-Spion; traditionell machen da lauter snobistische Adelige mit, aber im ersten Teil wurde überraschend auch Loser Eggsy (Taron Egerton) aufgenommen.
Der ist inzwischen festes Mitglied der Truppe und lebt mit einer schwedischen Prinzessin zusammen. In die Idylle platzt ein Angriff der durchgeknallten Drogenbaronin Poppy (Julianne Moore) auf die Kingsman-Agenten.
Mittels diverser spannender Gimmicks kämpfen Eggsy, Merlin (Mark Strong) und auch der von Colin Firth gespielte Mentor Harry Hart (ja, der lebt doch noch) gegen Poppy und weitere Schurken. Neu dieses Mal: Es gibt eine amerikanische Schwesterorganisation, die Statesmen.
Auch wenn das drei Jahre nach dem ersten Teil entstandene Werk nicht mehr so spritzig ist – die Actionszenen sind immer noch ganz schön beeindruckend.