Death Cab for Cutie, Zoh Amba und mehr: Die Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen vier Musikjournalistinnen und -journalisten ab 21 Uhr ihre Alben der Woche in der Sendung „Soundcheck“ bei Radio eins vor. Diese Woche mit Platten von Lee „Scratch“ Perry & Mouse On Mars, Death Cab for Cutie, Fink und Zoh Amba.
Lee „Scratch“ Perry & Mouse On Mars: Spatial, No Problem. (Domino)
Mit seiner verschrobenen Mausigkeit bereichert das deutsche Elektronik-Duo Mouse On Mars seit 30 Jahren die Welt der eher ungewöhnlichen Sounds. Das hat auch Dub- und Reggae-Altmeister Lee Perry interessiert, weshalb er 2019, zwei Jahre vor seinem Tod, im mausigen Studio vorbeischaute, ein paar Tage lang gemeinsam an Songs arbeitete, den Albumtitel im Vorbeigehen lieferte und dann entschwand. Nach viel Editierarbeit kommt jetzt das fertige Werk. Es klingt, wie man es bei so einer Kombination erwartet. Und dann doch wieder ganz anders. Martin Böttcher, Podcaster von „Pop nach 8“
Death Cab for Cutie: I Built You A Tower (Anti-)
Es ist nicht leicht, das Leben zu meistern. Selbst für einen bewunderten Romantiker wie Benjamin Gibbard, den Sänger und Texter von Death Cab for Cutie. Die Band hat die Post-Grunge-Ära der frühen Nullerjahre mit ihrem kristallinen, betörend kraftvollen Rocksound geprägt. Und von dem Erbe kann sie ganz gut leben. Dennoch sang Gibbard schon vor Jahren, „I don’t know how to survive“. Und da schien noch alles in Ordnung zu sein.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.
Zoh Amba: Eyes Full (Matador)
Die New Yorker Free-Jazz-Saxofonistin kehrt für das Debüt als Singer-Songwriter zurück zu den faulenden Wurzeln des Bible Belts der alten Heimat Tennessee. Kranke, Getretene und Gezeichnete sind dort unterwegs, von wo Zoh Amba, die Gott in der Ekstase der freien Improvisation suchte, entkommen konnte.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.