Tiger-Attacke bei Leipzig: Entlaufener Tiger erschossen – jetzt werden Konsequenzen laut

- Tiger bei Leipzig entlaufen, Mann verletzt
- Polizei erschießt Raubkatze
- Dörlitzer Ortsvorsteher fordert Konsequenzen
Ein bei Leipzig entlaufender Tiger löste am Sonntagnachmittag (17. Mai) einen Polizeieinsatz aus.Das Tier war aus einer privaten Anlage entkommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein Mann sei leicht verletzt worden. Bei der Besitzerin soll es sich um eine Dompteurin handeln, wie die “Leipziger Volkszeitung” berichtet.
Tiger bei Leipzig entlaufen: Raubkatze nach Angriff erschossen
“Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr mehr”, sagte die Polizeisprecherin. Der Tiger sei in einer Gartenanlage erlegt worden. Wie dem Tier der Ausbruch gelungen sei, sei noch unklar. Das Tier sei in einer privaten Anlage in Schkeuditz bei Leipzig gehalten worden. In dem Gehege sei ein verletzter Mann gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden.
Weitere Details waren noch nicht zu erfahren. In Schkeuditz hält eine Tiger-Dompteurin in einem Gewerbegebiet Großkatzen. Weitere Tiere seien nicht frei. Die Polizei wolle das Gelände mit einer Drohne überfliegen. Damit solle geklärt werden, dass auch wirklich keine weiteren Tiere frei herumlaufen.
Dölziger Ortsvorsteher fordert Konsequenzen nach Tiger-Attacke
Der Vorfall muss Konsequenzen haben, sagte der Dölziger Ortsvorsteher Thomas Druskat der “Leipziger Volkszeitung”. Die Tiere sollen woanders untergebracht werden. Auch das Gehege soll wegkommen. “Man darf gar nicht daran denken, wenn auch noch andere Menschen zu Schaden gekommen wären”, sagte Druskat. Er kritisierte auch den Umgang mit der Situation. Die Bevölkerung sei nicht ausreichend gewarnt worden. Es hätte nur die Feuerwehr in Dölzig informiert. Das reicht ihm nicht.
Nach Medienberichten hatte es gegen die Dompteurin aus Leipzig in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe wegen der Tigerhaltung gegeben.
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bos/news.de/dpa