Der Urknall des Britpop: Suede: Für diese sechs Konzerte in Berlin gibt es noch Karten
Außerdem haben wir für Sie aus dem Berliner Kulturangebot herausgefischt: schottische Indiepop-Pflänzchen, heilsame Americana, Hip-Hop- und Jazz-Exzentriker. Und die erfolgreichste Reggae-Band der Welt.

© Dean Chalkley
1 Belle & Sebastian

Stücke wie „Sleep the Clock Around“ oder „I’m a Cuckoo“ sind mit flirrenden Melodiebögen, watteweichen Arrangements und pulsierenden Rhythmen genau jene Taschensymphonien, nach denen die meisten ihrer Kollegen vergebens streben.
2 Courtney Marie Andrews

© IMAGO/Mike Gray / Avalon
Blur hatten 2023 mit Comeback-Album und Stadiontour vorgelegt. Doch erst 2025 war das Jahr, in dem Britpop wieder ganz groß auftrumpfte. Am 6. Juni veröffentlichten Pulp ihr erstes neues Album seit 24 Jahren.
Einen knappen Monat später starteten Oasis, die lautesten und erfolgreichsten der Britpop-Klasse von 1995, ihre Comeback-Tournee. Für 17 Konzerte in Großbritannien und Irland gab es 1,4 Millionen Tickets – und fast 15 Millionen Anfragen.
Im Rummel um Oasis und Co. ging eher unter, dass die Band, mit der der Britpop-Hype angefangen hatte, immer noch sehr rege unterwegs ist.
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Mit ihrem zehnten Album – mehr als jede andere Band aus dem großen Britpop-Quartett veröffentlicht hat – brechen Suede sogar zu neuen Ufern auf.
„Antidepressants“ ist mit Anleihen bei Gothic-Rock-Acts wie Killing Joke oder The Sisters of Mercy das düsterste Werk der Londoner. Songtitel wie „Broken Music for Broken People“ oder „Disintegrate“ sprechen Bände.
Die im Albumtitel versprochenen Antidepressiva sind natürlich die verschwenderisch schönen Glamrock-Melodien, die Anderson immer noch wie kaum jemand sonst in der britischen Popszene seiner exzentrischen Songwriter-Seele abringt.
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Andersons Gespür für perfekte Popsongs ließ Suede zum Urknall des Britpop werden. Gegründet 1989, steuerten Suede zielstrebig auf ein Debütalbum zu, das 1993 erschien und alle Sehnsüchte nach einer britischen Alternative zu Grunge und Crossover erfüllte.
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© Trinity/Promo
Der Titel von Thundercats drittem Album war Programm: Als „Drunk“ 2017 erschien, frönte der E-Bass-Virtuose einem selbstzerstörerischen Lifestyle mit Drogen- und Alkoholabstürzen.
Der Tod eines engen Freundes, des Rappers Mac Miller, der mit 26 an einer Überdosis starb, animierte Stephen Lee Bruner zu einem gesünderen Lebenswandel.
Und siehe da: Für seine durchgeknallten Tracks zwischen Fusion Jazz, Psychedelic Soul, Yachtrock und Funktronica braucht es gar keinen drogeninduzierten Rausch. Der stellt sich beim Hören dieser exaltierten Soundexkursionen ganz von selbst ein.
5 UB40

Zwar haben die Arbeiterklasse-Mucker damit der Säkularisierung des Reggae Vorschub geleistet. Doch die Zahlen lügen nicht: Kein anderer Act (außer Bob Marley höchstselbst) hat mehr zur globalen Verbreitung des Reggae beigetragen als UB40.
6 Danny Brown