Als Berlin der Nabel der Kunstwelt war: „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ in der Alten Nationalgalerie

Seit Jahrzehnten zählen Gemälde des Impressionismus zu den Lieblingen des Publikums. Und doch kann man sich an ihnen nicht sattsehen. Das gilt auch für die neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie, „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“. Sie füllt das erste Obergeschoss des Hauses, das „Der Deutschen Kunst“ gewidmet ist, wie es am Giebel geschrieben steht. Doch genau darauf hat sich die Sammlung nie beschränkt, und um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert schauten Kunstinteressierte mehr denn je Richtung Frankreich, wo sich die Kunst „der“ Moderne bildete und weiterentwickelte.