Mandelring-Quartett im Kammermusiksaal: Die stille Kunst des Aufeinander-Hörens

Ein denkwürdiges Abschlusskonzert. Nicht Trauer oder Abschiedsschmerz verbreitet es, sondern Frohsinn, das Gefühl einer unverlierbaren Kraft. Nach 16 Jahren, erklärt Bernhard Schmidt, Cellist des Mandelring-Quartetts, dem Publikum, habe man sich entschlossen, die Konzertreihe im Kammermusiksaal der Philharmonie aufzugeben. Die Kürzungen im Kulturbereich, im Verein mit der immer schwierigeren allgemeinen Wirtschaftslage, ließen keine andere Wahl. Eine saftige Erhöhung der Saalmiete, der in der nächsten Saison eine weitere folgen wird, stehen rückläufige Zuhörerzahlen gegenüber. Die jährlichen drei Konzerte werden so zum Zuschussgeschäft aus eigener Tasche.