Comeback von Unheilig : „Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht allein für mich bete“

Scheinwerfer haben die Bühne in dunkelblaues Licht getaucht, auf der Leinwand im Hintergrund hängen dunkle Wolken über einer Marschlandschaft. Aus Trockeneisnebeln schälen sich die Silhouetten von vier Musikern heraus. Dann setzt eine schwermütige Klaviermelodie ein, und ein Spotlight erfasst den kantigen Glatzkopf des Sängers. In seinem obligatorischen Konzertkostüm – schwarze Hose, schwarzer Mantel, weißes Hemd mit dünner schwarzer Krawatte – sieht Der Graf wie ein Grabredner aus.