Fernsehtipps zum Wochenende: Der US-Präsident und die Kriegsfotografin

Man kann sich gar nicht genug wundern, wie nahe dran Regisseur Alex Garland mit seinem dystopischen Film „Civil War“ aus 2024 an der US-amerikanischen Realität ist. Der Film läuft am Sonntagabend als deutsche Free-TV-Premiere, neben vier weiteren Film-Highlights am Wochenende.

1 Die Bourne Verschwörung (Samstag, Pro7, 20:15 Uhr)

Der unter Gedächtnisverlust leidende CIA-Killer Jason Bourne (Matt Damon) konnte seinen Feinden und auch vermeintlichen Freunden entkommen und lässt nun gemeinsam mit Freundin Marie unter indischer Sonne die Seele baumeln.

Die Idylle ist aber nur von kurzer Dauer: Als ein auf ihn angesetzter Killer auftaucht und Bourne des Mordes an zwei CIA-Agenten in Berlin beschuldigt wird, ist er gezwungen, das Idyll zu verlassen und wieder aktiv zu werden – mit fatalen Folgen.

Matt Damon und Frank Potente 2004 in der Fortsetzung von „Die Bourne Identität“ (2002) und dem Vorgänger von „Das Bourne Ultimatum“ (2007), „Das Bourne Vermächtnis“ (2012) und „Jason Bourne“ (2016).

So viel Franchise tut einer Marke nicht immer gut. Mit Damon und Potente kann aber nicht viel schiefgehen. Actionfans, die keine tiefgründigen Ansätze über Identität und Selbstbestimmung erwarten, kommen mit effektvollen Verfolgungsjagden und hoher Schnittkunst auf ihre Kosten.

2 Greta (Samstag, One, 22 Uhr)

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Die Irin Clare (Aisling Franciosi) lebt Anfang des 19. Jahrhunderts mit Mann und Baby in einer britischen Strafkolonie im australischen Tasmanien. Dort hält Lieutenant Hawkins (Sam Claflin) die ‎junge Mutter in Abhängigkeit und nötigt sie zu sexuellen Diensten.

Nach einem Streit zwischen Hawkins und Clares ‎Mann vergewaltigen Hawkins und einige seiner Soldaten Clare und töten vor ihren Augen Mann und Baby.

Traumatisiert ‎verfolgt Clare ihre Peiniger durch die raue Wildnis Tasmaniens. Zur Seite steht ihr der Aborigine Billy (Baykali Ganambarr), der ebenso wie sie unter der Herrschaft und Willkür der Briten leidet.

Eine gnadenlose Verfolgung also auch hier. Die australische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Jennifer Kent wurde 2014 mit dem ungewöhnlichen Horrorfilm „Der Babadook“ international bekannt.

„The Nightingale“, ihr zweiter Langfilm, aus 2018, ist im Genre ebenso ungewöhnlich und schonungslos direkt: eine Mischung aus Rachedrama aus weiblicher Perspektive und australischem Western, mit Anklängen an John Fords „Der schwarze Falke“.

4 Civil War (Sonntag, Pro7, 20:15 Uhr)

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Astronautin Dr. Ryan Stone ist mit dem Space Shuttle „Explorer“ auf ihrem ersten Weltraumflug. Als die Trümmer eines abgeschossenen, russischen Satelliten das Shuttle treffen, kommen alle ihre Kollegen ums Leben – bis auf Matt Kowalski.

In den Weltraum geschleudert, überleben Kowalski und Stone das Unglück, müssen jedoch zunächst zueinanderfinden. Die Sauerstoffreserve in Stones Raumanzug ist fast aufgebraucht.

Ihre einzige Hoffnung auf Rettung ist die in der Nähe befindliche Internationale Raumstation ISS. Diese wurde aber auch schwer getroffen, was eine Rückkehr auf die Erde von dort aus unmöglich macht …

Survival-Film von Alfonso Cuarón, mit sieben Oscars ausgezeichnet. Sandra Bullock (vor allem!) und George Clooney nehmen uns mit auf ihre existenzielle Tour de Force im All, unterstützt von der Musik von Steven Price und verblüffenden Spezialeffekten. Pures, eindringliches Kino. Ein Meisterwerk, gerade auch in den ruhigen Szenen im All.