Schock-Urteil nach Missbrauch: Vergewaltigungsopfer (17) muss 150.000 Euro Strafe bezahlen

Dieses Urteil lässt aufhorchen. Ein Vergewaltigungsopfer muss der Familie seines Peinigers 150.000 Euro zahlen. Das damals 15-jährige Mädchen hatte seinen 37-jährigen Vergewaltiger mit einem Messer getötet, um sich aus seiner Lage zu befreien.

Dieses Urteil sorgt für Gesprächsstoff! Die 17-jährige Pieper Lewis muss nach dem Urteil eines Gerichts im US-Bundesstaat Iowa der Familie ihres Vergewaltigers 150.000 US-Dollar (150.000 Euro) zahlen. Darüber berichtet unter anderem die “Daily Mail“. Das Mädchen war erst 15 Jahre alt, als es seinen Peiniger erstach. Die junge Frau war im Jahr 2020 von ihrem Zuhause weggelaufen, hatte im Flur eines Wohnhauses geschlafen, als ein Mann sie mitgenommen und zur Prostitution gezwungen habe.

Vergewaltiger setzt 15-Jährige unter Drogen und missbraucht sie mehrfach

So sei sie schließlich in Kontakt mit ihrem späteren Vergewaltiger Zachary B. gekommen, wurde vor Gericht erklärt. Dieser habe sie unter Drogen gesetzt, mit Alkohol abgefüllt und mindestens fünfmal vergewaltigt, während sie teilweise bewusstlos gewesen war. Auch am Tag seines Todes habe Zachary B. das junge Mädchen missbraucht und unter Drogen gesetzt. Zuvor soll der 37-JährigePieper Lewis mit einem Messer bedroht haben.

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Vergewaltigungsopfer ersticht 37-jährigen Täter mit Messer

Als das Mädchen nach seiner Tortur wieder zur Besinnung kam, habe sein Peiniger bereits geschlafen, woraufhin Pieper das Messer genommen und mehrfach auf ihn eingestochen habe. Die junge Frau wurde schließlich zunächst wegen Mordes angeklagt, bekannte sich jedoch des Totschlags für schuldig. Doch ihre Strafe wurde zur Bewährung (fünf Jahre und gemeinnützige Arbeit) ausgesetzt, da weder Polizei noch Staatsanwaltschaft bestritten, dass das Mädchen ein Opfer sexueller Ausbeutung geworden war.

Die Geldstrafe habe der Richter aufgrund der geltenden Rechtslage in Iowa verhängen müssen. Dort ist per Gesetz vorgesehen, dass Angehörige von Mordopfern entschädigt werden müssen. Auf einer für Pieper eingerichteten Spendenseite sind bereits über 400.000 Euro an Zahlungen eingegangen. Über die Strafe hinaus soll damit die Ausbildung des Mädchens finanziert werden.

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rut/news.de