Lilli Tollkien über ihre Kindheit in der linken Szene: Der Geruch von Haschisch, Schwarzer Krauser und stockiger Wäsche

Möchte man mit der in Berlin geborenen Schriftstellerin Lilli Tollkien über ihren Debütroman „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ sprechen, steht erst mal ein gewaltiger Elefant im Raum. „Reden wir jetzt über mich oder über Lale?“, wird sie während des Gesprächs mehrmals zurückfragen. Anfangs noch ein wenig misstrauisch, in den nächsten 60 Minuten aber zunehmend mit unterschwelliger Ironie.