Kriminalität: Mutmaßlicher Block-Entführer sagt zum sechsten Mal aus

Der Geschäftsführer eines israelischen Sicherheitsunternehmens soll die Entführung der damals 10 und 13 Jahre alten Block-Kinder aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und durchgeführt haben. Nach Aussage eines anderen Zeugen soll der Mann Berufssoldat bei den israelischen Spezialkräften und Abteilungsleiter beim Geheimdienst Mossad gewesen sein.

Am 20. Januar, dem 31. Verhandlungstag, hatte der 68-Jährige Christina Block vorgeworfen, die Unwahrheit zu sagen. Die Unternehmerin sei sehr wohl über die Möglichkeit informiert gewesen, die Kinder vom Vater aus Dänemark mit einem Auto zurück zu ihr nach Deutschland zu bringen. Laut Anklage soll Block den Auftrag zu der Rückholaktion erteilt haben. Die 52-Jährige bestreitet das.

Der Zeuge ist in dem Fall auch Beschuldigter und wurde bis zum vergangenen Herbst mit Haftbefehl gesucht. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu. Der Mann gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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kns/roj/news.de