Ein Berliner Schatz, den kaum jemand kennt: Tetris spielen im Depot der Sozialen Künstlerförderung

Auf die Idee käme man nicht so schnell, dass sich im äußersten Südwesten Berlins in einem schlichten Backsteinbau, der über eine Laderampe zu erreichen ist, ein gigantisches Kunstdepot befinden könnte, 14.000 Quadratmeter groß. Während des Zweiten Weltkrieges ließen die Askania Werke auf dem Mariendorfer Industriegelände Navigationsgeräte für die Rüstungsindustrie konstruieren, unter anderem durch Zwangsarbeiter. Nach 1945 baute Schindler hier für Fahrstühle, heute haben sich in den Nebengebäuden Start-ups einquartiert.