„Die Holländerinnen“ im Deutschen Theater Berlin: Wie zäh und spröde drei Stunden sein können

Der Regisseur nervt. Ein keckes Hütchen auf dem Kopf stolpert er mit dem Kreativtrupp, den er um sich geschart hat, durch die mittelamerikanischen Tropen. Verklärt schlechtes Timing und verantwortungslose Exkursionsplanung zu künstlerischer Radikalität, schwadroniert eitel von seiner Idee eines „hypnotischen Realismus“, platziert sich ausdauernd im Sonnenlicht und macht auch noch das gemeinsame Abendessen zu einem peinigenden Uniseminar.