Wagnerfragmente im Ring mit Stockhausen und Cage: Titus Engel begeistert im Konzerthaus

Die Deutsche Oper hat sich neu aufgestellt. Es gibt ab jetzt keinen Generalmusikdirektor mehr. Womit ein alter Hut an den Nagel gehängt wird. Stattdessen teilen sich drei (für diesen Greisen-Beruf) noch relativ junge, international erfolgreiche Dirigenten den Job. Jüngster ist der Italiener Michele Spotti, 33. Er startete in die Saison vor fünf Tagen mit einem Repertoirestück (Lucia di Lammermoor). Der älteste ist Titus Engel, 51, gebürtiger Schweizer. Er gab sein Debüt als „Conductor in Residence“ gestern im Konzerthaus, mit einem Luxusprogramm.