Golf: Golfer Herbert mit Rekord an die Spitze der British Open

Mit einem eingestellten Rekord hat der australische Golfprofi Lucas Herbert die Führung bei der 154. British Open übernommen. Der 30-Jährige benötigte in Southport ebenso wie Sam Burns lediglich 62 Schläge am zweiten Tag. Das bedeutete die niedrigste Runde, die bei einem Major-Turnier im Herren-Golf bislang gespielt wurde. Branden Grace hatte den Rekord 2017 als Erster aufgestellt. Seitdem wurde die Marke mehrfach erreicht.
Herbert blieb acht Schläge unter dem Platzstandard von 70 Schlägen. Dahinter liegt Bryson DeChambeau mit einem Schlag Rückstand. Zwei Schläge mehr als der Führende benötigten Jackson Suber, der nach dem ersten Tag geführt hatte, Ryan Gerard und Cameron Young. Burns spielte ebenfalls eine 62er-Runde, lag nach dem ersten Tag aber weiter zurück.
McIlroy hält sich im Turnier
Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Scottie Scheffler aus den USA brauchte auch am zweiten von vier Turniertagen 68 Schläge. Der sechsmalige Major-Champion Rory McIlroy aus Nordirland meldete sich zurück. Der Weltranglistenzweite überstand nach einer 72 zum Auftakt dank einer 67er-Runde den Cut und wird auch an diesem Wochenende weiter im Einsatz sein.
Deutsche Profis schaffen Cut nicht
Für die beiden deutschen Teilnehmer gilt dies nicht, sie fehlen auf den entscheidenden Runden am Samstag und Sonntag. Der 21-jährige Amateur Tim Wiedemeyer bestätigte bei seinem Major-Debüt seine 73er-Runde vom Vortag. Tiger Christensen spielte zwei 75er-Runden. Für den 22 Jahre alten Hamburger war es die zweite Teilnahme an den British Open. Das traditionsreiche Turnier gehört zu den vier wichtigsten der Saison.
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