Weltspitze im Steffi-Graf-Stadion: Rasenturnier in Berlin zieht wieder die besten Tennisspielerinnen an
Eine Woche nach den French Open in Paris und zwei Wochen vor dem Beginn des Wimbledon-Turniers in London trifft in Berlin auch dieses Jahr die Tennis-Weltspitze der Damen aufeinander. Vom 13. bis zum 21. Juni wird auf dem Gelände des LTTC „Rot-Weiß“ Berlin um 1,2 Millionen US-Dollar Preisgeld gespielt.
Für das Turnier haben sechzehn der zwanzig besten Tennisspielerinnen der Welt gemeldet. Sowohl die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka als auch die Zweitplatzierte Elena Rybakina nehmen nach aktuellem Stand teil. Sabalenka gewann 2023 und 2024 die Australian Open sowie 2024 und 2025 die US Open. Die Kasachin Rybakina schlug Sabalenka bei den diesjährigen Australian Open im Finale. Bereits im letzten Jahr lieferten sich die beiden Top-Spielerinnen bei den Berlin Tennis Open ein knappes Duell.

© dpa/Andreas Gora
Iga Świątek, viermalige French-Open-Siegerin und Dritte der Weltrangliste, ist beim Berliner Tennisevent voraussichtlich nicht dabei. Sie wolle sich anderweitig auf Wimbledon vorbereiten. Die Polin gewann letztes Jahr in London, ihr werden auch dieses Jahr gute Chancen auf den Sieg zugerechnet.
Warmspielen für Wimbledon
Teilnehmen wird wiederum Deutschlands drittbeste Tennisspielerin Eva Lys. Die 24-Jährige, die es 2025 bis ins Achtelfinale der Australian Open schaffte, startet in Berlin per Wildcard. Weltweit steht die Hamburgerin aktuell auf Platz 81.
Turnierdirektor Markus Zoecke ist überzeugt: Die Berlin Tennis Open sind „fast wie eine zweite Woche in Wimbledon“. Das Turnier könne von der Besetzung her mit dem Londoner Tennis-Turnier mithalten. Auch die Rasenqualität des Steffi-Graf-Stadions stehe dem prestigeträchtigen Tennis-Highlight in England in nichts nach. Er sieht das Berliner Format entsprechend als attraktive „Generalprobe“ für die Spielerinnen, die zwei Wochen später in London antreten.
Die Stadt übe eine enorme Anziehungskraft auf die Spielerinnen aus, sagt Zoecke. „Unser Publikum kann sich auf mehr Weltklasse-Spielerinnen freuen als bei manchem Major Event“, meint der Turnierdirektor.