Vergewaltigungs-Vorwürfe: Høiby-Prozess vorbei: Wann kommt das Urteil?

Nach dem Ende des Vergewaltigungs-Prozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin lässt das Urteil auf sich warten: Eine Entscheidung wollen die Richter voraussichtlich Anfang Juni verkünden. Das teilte der Vorsitzende Richter Jon Sverdrup Efjestad laut norwegischen Medien am Donnerstag im Gericht in Oslo mit. Marius Borg Høiby ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung.
Zum Abschluss der knapp siebenwöchigen Verhandlung hatten Høibys Verteidiger nach Medienberichten für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren plädiert. Von den vier Vergewaltigungs-Vorwürfen sowie von einem Vorwurf der Misshandlung in einer Beziehung solle ihr Mandant freigesprochen werden, hieß es.
Für die Straftaten, die er gestanden habe, solle Høiby dagegen verurteilt werden. Dabei handelt es sich etwa um Gewalt in der Beziehung zu einer Ex-Freundin, Verstöße gegen ein Kontaktverbot zu der Frau, verschiedene Verkehrsdelikte sowie den Transport von 3,5 Kilo Marihuana.
Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen sieben Jahre und sieben Monate Gefängnis für den Angeklagten gefordert. Ihrer Einschätzung nach sollte Høiby in 39 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen werden. Der 29-Jährige sitzt bereits seit Anfang Februar in Untersuchungshaft.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de