Nach Jahren auf FBI-Liste: Ex-Snowboarder und mutmaßlicher Drogenboss festgenommen

Der frühere Olympia-Snowboarder und einer der zehn meistgesuchten Verbrecher der US-Bundespolizei FBI, Ryan Wedding, ist in Mexiko festgenommen worden. Das bestätigten die US-Justizministerin Pamela Bondi und FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. Die Verhaftung sei das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und der Regierung in Mexiko, sagte Patel im Anschluss bei einer Pressekonferenz.
Dem Kanadier Wedding wird vorgeworfen, einen Drogenring geleitet zu haben. Den Angaben zufolge soll er zudem mehrere Morde angeordnet haben, um seine Drogengeschäfte voranzutreiben. Die Behörden hatten eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zu einer Festnahme und Verurteilung des 44-Jährigen führen würden.
Bondi wertet Festnahme als Erfolg Trumps
„Wedding wurde in die Vereinigten Staaten geflogen, wo er sich vor Gericht verantworten muss“, schrieb Bondi. Die Festnahme Weddings sei ein direktes Ergebnis der Führungsstärke von US-Präsident Donald Trump in Sachen Recht und Ordnung, äußerte sie weiter.
Wedding soll sich laut FBI-Boss Patel seit mehr als einem Jahrzehnt in Mexiko versteckt gehalten haben. Mit seiner transnationalen Drogenhandelsorganisation soll er demnach regelmäßig Hunderte Kilogramm Kokain von Kolumbien über Mexiko in die USA und nach Kanada transportiert haben.
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