Kinofilm über getötetes Mädchen in Gaza: Ist das Kunst oder Propaganda?

Die Frage, wessen Geschichte aus welcher Perspektive erzählt wird, hat in den vergangenen Jahren die gesellschaftliche Rolle der Kunst noch mal neu verhandelt. Es geht in diesem Diskurs immer wieder um überholte Hierarchien in der Kulturindustrie, um kulturelle Hegemonien oder – ganz trivial – um politische Positionen, die in der Mehrheitsgesellschaft oder zumindest den Massenmedien kein Gehör finden. Ganz trennscharf sind diese Unterscheidungen nicht, aber die Kunstproduktion verwendet seit einer Weile viel Mühe darauf (Stichwort Diversität!), marginalen Perspektiven, wie man sagt, „eine Stimme“ zu geben.